Im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2026 startet am 13. April 2026 die Kampagne #DeineStimmeFürKultur. Mit dieser Initiative wollen wir Kultur im Wahljahr sichtbar machen und deutlich zeigen: #BerlinIstKultur. Kultur prägt diese Stadt, schafft Räume für Austausch und Debatte, stärkt demokratische Werte und macht Berlin zu einem international einzigartigen Ort.

In unserer Kampagne rufen wir die Berliner Kulturlandschaft dazu auf, sich in zwei Aktionswochen und mit einem gemeinsamen Statement in den Wahlkampf für Kultur mit einzubringen. Wir sammeln Statements der Berliner Kandidierenden für das Abgeordnetenhaus und machen die vielfältigen Wahlprüfsteine, Positionen und Kulturpolitischen Veranstaltungen der Kultur sichtbar.

Damit Kultur im Wahlkampf gehört wird, brauchen wir eine starke und gemeinsame Stimme der Kulturszene. Deshalb rufen wir Euch auf, Euch an der Kampagne zu beteiligen! Je mehr Stimmen sich beteiligen, desto stärker wird unsere gemeinsame Stimme.

#BerlinIstKultur – zeigen wir es gemeinsam.

Wahlprüfsteine und Stellungnahmen der Kulturverbände

Wir sammeln hier die Wahlprüfsteine und Stellungnahmen der Kulturverbände und Institutionen sowie die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine. Die Kandidierenden  für das Berliner Abgeordnetenhaus haben hier die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Fragen und Positionen aus der Kultur zu verschaffen. Wähler*innen können die Antworten und Stellungnahmen der Parteien abgleichen. Sendet Eure Papiere bitte ab sofort per E-Mail an info@berlinistkultur.de.

2026 wählt Berlin neue Vertreter:innen für das Abgeordnetenhaus. Der Landesmusikrat Berlin hat den Parteien Punkte vorgelegt, die für die nächste Legislatur unerlässlich sind. Diese  „Wahlprüfsteine“ für die kommende Legislatur sind: 

Mehr Musik in der Schule!

Der Landesmusikrat Berlin fordert:

  • Stärkung der Musikalischen Bildung durch erhöhten Mitteleinsatz, Erhöhung des Stellenwertes des Faches Musik.
  •        Durchgängig 2 Wochenstunden Musikunterrichtdurch Fachlehrkräfte (Kl. 1-10)
  • Stärkung musikalischer Zusatzangebote (Wahlpflichtkurse, AGs und Ensembles)
  • Signifikante Steigerungen der Studienanfänger insbesondere im Grundschullehramt und deutliche Steigerungen der Absolventenzahlen in allen Musik-Lehrämtern
  • Attraktivitätssteigerung des Studienganges durch Anpassung der Zugangsmöglichkeiten (Informationsfluss, Zusammenarbeit mit den Studienvorbereitenden Abteilungen der Musikschulen,   Eignungsprüfung), Verbesserung der Studierbarkeit, Erhöhung der Durchlässigkeit für andere künstlerische Professionen, Verstärkung der anwendungsorientierten Musiktheorievermittlung sowie   Verstärkung der Gruppenleitungskompetenzen.
  • Erhalt und Weiterentwicklung von fachlichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wiederaufnahme der Weiterbildungsmaßnahmen für Neigungslehrkräfte in der Grundschule.
  • Unterstützung der Netzwerkbildung von Fortbildungsanbietern (z.B. Landesmusikakademie, Musikverbände).
  • Schaffung von Angeboten für die Nutzung und unterrichtliche Anwendung digitaler Lehr- und Lernmittel.

Förderung der instrumentalen Amateurmusik ausbauen

Der Landesmusikrat Berlin fordert für die instrumentale Amateurmusik:

  • Ausbau der strukturellen Förderung freier Instrumentalensembles der Amateurszene
  • Stärkung des Bereichs Instrumentale Amateurmusik beim Landesmusikrat Berlin (Entwicklung von Konzepten, Verwaltung von Fördermitteln, sowie die Vernetzungs- und Fortbildungsarbeit der     instrumentalen Amateurensembles)
  • Kostenfreier Zugang zu öffentlichen Räumen für Amateurmusikensembles vergleichbar dem Sport (vgl. Sportfördergesetz)
  • Gremienbeteiligung vergleichbar dem Sport bei Stadtentwicklungsplanung sowie Schulneubau (vgl. Sportfördergesetz)

Öffentliche Musikschulen zukunftsfähig machen!
Der Landesmusikrat Berlin fordert für die öffentlichen Musikschulen:

  • Mindestens 9 volle Stellen pro Musikschule für musikpädagogisches Management
  • Festanstellungen für Musikschullehrkräfte
  • Bessere soziale Absicherung für die freien Honorarkräfte an den Musikschulen
  • Mehr Räume für Musikunterricht und Musikschulen 

Kultur.Fördern.Gesetz

Ohne Kultur keine Gesellschaft. Wir brauchen ein Kulturfördergesetz für Berlin!

Abgeleitet aus Art. 20. Absatz 2 der Landesverfassung soll der gesellschaftliche Stellenwert von Kunst und Kultur in einem Gesetz ausgestaltet werden. Verbunden ist damit das Ziel der Herstellung stärkerer Transparenz, Verlässlichkeit und Beteiligung durch einen regelmäßigen und verbindlichen öffentlichen und parlamentarischen Diskurs über Kunst und Kultur.

Ein Klares Bekenntnis zur Kultur in den kommenden Haushalten

Die Finanzplanungen für den Doppelhaushalt 2026/27 müssen im Kulturbereich, dem Bereich der Kulturellen Bildung sowie im Bereich der Lehrkräftebildung den gestiegenen Kosten angepasst werden.

Bildungsauftrag und Qualität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken

  • Auftrag zur Vermittlung von und Teilhabe an Kultur vollumfänglich wahrnehmen
  • Bildung und Kultur als eigentlichen Programmauftrag in den Mittelpunkt stellen
  • Amateurmusik und musikalische Bildung als selbstverständliche Bestandteile des Programms stärken

Digitalisierung im Kulturbereich fördern und gestalten

  • Schaffung von Förderprogrammen für die digitale Transformation des Kulturbereiches
  • Einbindung der Akteurinnen und Akteure in die Gestaltung der Transformation, damit diese fairer, transparenter und diverser wird

Förderung für den Landesmusikrat Berlin und seine Projekte

  • Sichere und nachhaltige Finanzierung des Landesmusikrats Berlin e.V.
  • Eigene, auskömmlich finanzierte Haushaltstitel für Projekte wie Jugend musiziert Berlin und die Landesjugendensembles.

Statements der Kandidierenden für das Abgeordnetenhaus

Wir wollten von den Kandidierenden des Abgeordnetenhauses wissen, wie sie zu wichtigen Fragen der Kultur in Berlin stehen.  Ihre Antworten haben wir hier gesammelt. 

Hier sind zwei verschiedene Popups, das zweite (in der Mitte) funktioniert wahrscheinlich besser. und ist leichter zu bedienen. Farblich kann man alles anpassen. Man auch die Spaltenanzahl erhöhen

Kulturpolitische Veranstaltungstermine

Dienstag, 24. März 2026, 18-20.30 Uhr
Fachgespräch „Wie schaffen und erhalten wir Arbeitsräume für Künstler*innen – Chancen und Möglichkeiten!“
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Linksfraktion im  Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin, Raum 113
Kulturausschuss 14 bis 17 Uhr
 
Workshop „Deine Stimme für Kultur – Wie kommunizieren wir im Wahlkampf“ 17:00 – 20.00 Uhr, Rangfoyer Deutsches Theater
 
Auftakttreffen mit Info & Start Kampagne „Deine Stimme für Kultur“ 20:00 – 21:00 Uhr Rangfoyer Deutsches Theater, danach Zusammensitzen in der Kantine 

Seit vielen Jahren setzt sich der Landesmusikrat Berlin für die öffentlichen Berliner Musikschulen ein. In einem ersten Fachgespräch konnten wir im Januar diesen Jahres gemeinsam mit der Staatssekretärin für Kultur sowie Abgeordneten der Regierungskoalition über die Pläne des Landes Berlin für die Weiterentwicklung der Musikschulen sprechen. Besonders im Fokus: Die aufgrund der Rechtsprechung notwendigen Festanstellungen für Musikschullehrkräfte.

Beim nun folgenden Termin fragen wir nach der bislang erfolgten Umsetzung der in diesem Jahr geplanten Festanstellungen. Welche Pläne gibt es für die kommenden Haushaltsjahre? Und wie wirkt sich die jetzt im Bundestag beschlossene Verlängerung der Übergangsregelung um ein weiteres Jahr bis Ende 2027 aus?

„Öffentliche Musikschulen in Berlin: Wie geht es weiter?“
Mittwoch, 15. April 2026, 10:30 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin

Auf dem Podium sind mit dabei:

Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin für Kultur

Dennis Haustein, MdA, Sprecher für Bürgerschaftliches Engagement (CDU)

Melanie Kühnemann-Grunow, MdA, Sprecherin für Kultur (SPD)

 Es moderiert:
Chris Berghäuser, Vorsitzender des Berliner Musikschulbeirates

Eine Veranstaltung vom Landesmusikrat Berlin in Kooperation mit ver.di – Vereinigte Dienstleistungsgesellschaft.

 Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme nach Möglichkeit bis zum 8. April unter dem folgenden Link an:

https://www.survio.com/survey/d/Wie-geht-es-weiter 

 

#DeineStimmefürMusik 
Investition in die Zukunft von Musikschulen und Amateurmusik. 

Veranstalter: Landesmusikrat Berlin In Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin

Mittwoch, 29. April 2026, 11:00 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr) 
Deutsche Oper Berlin, Parkettfoyer , Richard-Wagner-Straße 10, 10585 Berlin

Auf dem Podium:

Dennis Haustein, MdA, Sprecher für Bürgerschaftliches Engagement (CDU)
Melanie Kühnemann-Grunow, MdA, Sprecherin für Kultur (SPD)
Daniela Billig, MdA, Sprecherin für Kultur (Bündnis 90/Die Grünen)
Elke Breitenbach, MdA, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement (Die Linke)

Es moderiert:
Chris Berghäuser

Musik:
Musikschule City-West

Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme nach Möglichkeit bis zum 16.4.2026 hier an. 

Aktionswochen der Kampagne und Ablauf

1. Werdet aktiv im Kulturwahlkampf im Rahmen unserer Aktionswochen!

Plant eigene Aktionen

Zwei Aktionswochen (10.-16. Juni und 2.-8. September 2026)
Plant eigene Aktionen – mit Eurer Kultureinrichtung, Eurem Chor, Eurer Initiative, Eurer Theatergruppe, Eurem Atelier oder Eurem Kulturprojekt. Wir schlagen dafür zwei gemeinsame Aktionswochen vor.  

Teilt Eure Aktionen

Wir veröffentlichen Eure Beiträge hier und auf Social Media
Teilt Eure Aktionen mit der Kampagne: Sendet uns im Anschluss an die Aktion eine kurze Beschreibung, ein Foto oder ein Video bzw. Audio-Statement (60–180 Sekunden). Wir veröffentlichen Eure Beiträge  

Unterzeichnet gemeinsames Statement

Aufruf an die Berliner Kultur
Im Vorfeld der erste Aktionswoche rufen wir die Berliner Kultur dazu auf, ein gemeinsames Statement zur Kampagne zu unterzeichnen. Das Statement senden wir Euch nach den Osterferien mit den Angabe zur Zeichnung zu.  

2. Sucht das Gespräch mit der Politik vor Ort – kommt zur Vorbereitung in unsere Workshops

Geht in Euren Bezirken und Wahlkreisen auf die Kandidierende für das Berliner Abgeordnetenhaus zu und sprecht mit ihnen über die Bedeutung von Kunst und Kultur für Berlin. Schaut vorher nach, ob sie bereits ein Statement für unsere Seite abgegeben haben. Wenn Ihr Euch gemeinsam mit anderen auf die Gespräche vorbereiten wollt, kommt vorab in unsere Workshops, es ist auch ein Leitfaden für die Gespräche geplant.
 

Workshop "Wahlkampf-Coaching"

Der erste Workshop findet am 13. April von 17 bis 20 Uhr im Deutschen Theater vor dem Auftakttreffen der Kampagne (20-21 Uhr) statt. Weitere Details folgen zeitnah.

3. Sendet uns Eure Stellungnahmen und Wahlprüfsteine

Wir sammeln auf dieser Webseite die Wahlprüfsteine und Stellungnahmen der Kulturverbände und Institutionen sowie die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine. Die Kandidierenden  für das Berliner Abgeordnetenhaus haben hier die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Fragen und Positionen aus der Kultur zu verschaffen. Wähler*innen können die Antworten und Stellungnahmen der Parteien abgleichen. Sendet Eure Papiere bitte ab sofort per E-Mail an info@berlinistkultur.de.

4. Sendet uns Eure kulturpolitischen Veranstaltungstermine

Veranstaltet Euer Verband oder Eure Institution einen eigenen Kulturpolitischen Termin im Wahlkampf? Wir veröffentlichen alle Termine gebündelt auf unserer Webseite und im Newsletter.
 

5. Gestaltet die Kampagne mit!

Kommt  zum Auftakttreffen am 13. April ins Deutsche Theater um 20 Uhr und zu den digitalen Freitags-Planungstreffen alle 14 Tage.

Plant Eure Aktionen gemeinsam mit Kolleg*innen! Alle Künstler*innen und Kulturschaffende, Kultureinrichtungen, Initiativen, Gruppen und Verbände der Berliner Kulturlandschaft sind herzlich eingeladen, am beim Auftakttreffen am 13. April um 20 Uhr  im Deutschen Theater die Aktionswochen zu besprechen und den Auftakt der Kampagne zu feiern! 
 
Ihr wollt mehr wissen und Euch in die Vorbereitungen mit einbringen? Alle 14 Tage um 9 Uhr wird bei den digitalen Freitags-Planungstreffen www.berlinistkultur.de von den laufenden Aktivitäten berichtet und die nächsten Schritte besprochen. Der nächste Termin ist am 20. März um 9 Uhr: https://us02web.zoom.us/j/77126350305?pwd=Ulo2NWkremU5cHBYaGxPVGRnTlBWUT09 

Spenden für #BerlinIstKultur

Das #BerlinIstKultur-Team arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich.  Wir verwenden alle Spenden insbesondere für Druck- und Sachkosten wie z. B. die Miete von Demo-Lastern oder für einzelne Aufträge und einige Honorare. 
 
Kontoempfänger (kommissarisch):  Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V.   
Konto: IBAN DE60 8306 5408 0204 9341 64 
 
Deutsche Skatbank 
 
Verwendungszweck: Spende Aktionsbündnis Berlin ist Kultur