Hier findet ihr die Stellungnahmen und Pressemitteilungen des Bündnisses #BerlinIstKultur sowie der Verbündeten, Partner*innen und weiteren Kulturakteur*innen aus Berlin.

Wenn ihr eigene Pressemitteilungen und Stellungnahmen habt, schickt diese bitte als PDF an presse@berlinistkultur.de. Wir stellen diese hier sowie unter Presse für die Journalist*innen für ihre Recherche zu den Protesten zur Verfügung.

Bündnis #BerlinIstKultur

Bankrott im Dialog
Pressemitteilung vom 17.02.2025
Download [MD1] [SM2] 

Willkommen in der Realität 2025
Pressemitteilung vom 20.01.2025
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Wut und Trauer
Pressemitteilung vom 19.12.2024
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Es ist was faul im Haushalt Berlins…
Pressemitteilung vom 16.12.2024
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Zu den aktuellen Kürzungsvorhaben
Pressemitteilung vom 19.11. 2024
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Einzelne Akteur*innen

Gemeinsames Statement zu Kulturkürzungen
Pressemitteilung der Bühnen vom 19.12.2024
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Kinder- und Jugendtheater: Teils gerettet, teils weiterhin bedroht!
Stellungnahme des Arbeitskreises Berliner Kinder- und Jugendtheater vom 19.12.2024
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Die Kürzungen gefährden nach wie vor die Zukunft der Bildenden Künstler:innen in Berlin
Pressemitteilung der Atelierbeauftragte vom 12.12.2024
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JAZZ IST VIELFALT. Investiert in Kultur!
Pressemitteilung von Interessenverbänden der Jazz- und Improvisationsszene in Deutschland vom 11.12.2024
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Gemeinsam gegen den Kulturkahlschlag
Aufruf der Akademie der Künste zu Minutenstreiks vom 10.12.2024
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Berliner Kinder- und Jugendtheater nur teilweise gerettet
Pressemitteilung des Arbeitskreises Kinder- und Jugendtheater vom 10.12.2024
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Die Ensemble-Proberäume “Wilhelmsaue” und “studioboerne45” müssen für die professionelle freie Musik-Szene erhalten bleiben! 
Stellungnahme der Dachorganisation Musik Berlin vom 09.12.2024
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Wer sparen will, braucht ein Konzept
Öffentlicher Brief der Kulturstiftungen vom 27.11.2024
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Flurschaden in den Öffentlichen Bibliotheken durch Haushaltskürzungen 2025 verhindern!
Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbands vom 27.11.2024
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Weitere Appelle und Kampagnen

Gemeinsamer Appell der deutschen Akademien der Künste gegen die Kürzung kultureller Förderung: 
https://www.adk.de/de/news/?we_objectID=67545

Kampagne „Vote Clubkultur“
https://vote.clubkultur.berlin/

Julia Dittmar (SPD)
Spitzenkandidatin der Bezirksliste Treptow-Köpenick

Was ist Ihr persönlicher Bezug zur Kultur in Berlin?

Ich bin 2000 nach Berlin gezogen – und habe die Stadt damals vor allem über ihre
Kultur kennengelernt. Vieles war improvisiert, manchmal chaotisch, aber
unglaublich spannend und vielfältig. 
Ich erinnere mich an eine Performancegruppe der Kunsthochschule Kassel, die im
Prenzlauer Berg für eine Woche einen Laden angemietet und ihn komplett mit
frittierten Pfannkuchen, also „Berlinern“ zugebaut hat. Das ist ein verrücktes
Beispiel, aber es zeigt, was Kultur in Berlin ausmacht: ausprobieren, anecken,
überraschen.
Solche Sachen waren möglich, weil es genug Freiräume gab und die auch bezahlbar waren. Die drohen heute verloren zu gehen oder sind längst verschwunden. Deshalb ist es wichtig, sie politisch besser zu schützen.

Warum ist Kultur für Berlin unverzichtbar – gesellschaftlich, demokratisch und wirtschaftlich?

Kultur erlaubt den Blick über den Tellerrand, sie schafft Begegnung und ermöglicht
demokratische Debatten. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher
Faktor.
Berlin lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Ohne Kultur
würde die Stadt nicht nur an Ausstrahlung verlieren, sondern auch an
gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Wie möchten Sie eine nachhaltige Kulturfinanzierung in Berlin sichern?

Kultur sollte verlässlicher finanziert werden. Dazu gehören mehrjährige Förderungen
ohne ständige Unsicherheiten und eine stärkere Unterstützung der freien Szene –
nicht nur der großen Häuser.
Gerade wenn Mittel knapper werden, darf Kultur nicht gegen Soziales ausgespielt
werden. Stattdessen geht es darum, politische Prioritäten insgesamt neu zu
setzen.

Wie stärken Sie Kultur als Raum für Vielfalt, Teilhabe und demokratische Debatte?

Kultur muss für alle zugänglich sein. Dafür braucht es niedrigschwellige Angebote,
mehr Sichtbarkeit für unterschiedliche Perspektiven und den Schutz der
Kunstfreiheit.
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Berlin ist Kultur ein zentraler Ort für
Austausch und Auseinandersetzung.

Was ist Ihr nächstes konkretes kulturpolitisches Vorhaben für Ihren Wahlkreis und für ganz Berlin?

Kulturpolitik ist nicht mein Schwerpunkt – aber Berlin ohne Kultur ist für mich undenkbar.
Als Neuling will ich erstmal schauen, was mir da spannendes über den Weg läuft und welche Projekte und Bedarfe es gibt. Mir wäre es wichtig, die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und vor allem Orte und Räume zu sichern oder neu zu schaffen, damit Kultur in Berlin den Platz hat, der ihr zusteht.