Materialien von #BerlinIstKultur liegen für Euch bereit! Unser zeitloses Design könnt ihr direkt einsetzen:

  • Plakate in DIN A2 und A3
  • Postkarten
  • Aufkleber

Ideal für eure Institutionen, Räume, Veranstaltungen und zum Weitergeben.

Wir freuen uns bei Nutzung der Materialien über finanzielle Beiträge zu den Druckkosten, am liebsten per Spende.  Andere Lösungen wie Rechnungen können auch gefunden werden, meldet Euch dazu bei Franziska Stoff (Stoff@landesmusikrat-berlin.de). Und wer gerade keine Ressourcen hat, holt die Materialien einfach so ab. 

Abholadressen & Kontakte

bbk berlin, Köthener Straße 44, Kreuzberg 
Mo–Do, 11 – 15 Uhr, E-Mail: info@bbk-berlin.de , Tel 030 – 230 899 – 0 

Landesmusikrat Berlin e. V., Karl-Marx-Straße 145, Neukölln 
Bitte telefonisch vorher ankündigen (+49 173 631 89 41), die Klingel ist manchmal defekt.

Tipi am Kanzleramt, Große Querallee, Tiergarten 
Kontakt: Christel Herkenrath c.herkenrath@bar-jeder-vernunft.de, Mobil 0172 290 97 90. 
Im Tipi sind die Zeiten 10-18 Uhr. Lieferanteneingang nehmen und dann in Container Zentrale abholen 

Stiftung Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung
, Spandauer Damm 19, Charlottenburg 
Mo-Do 10-15 Uhr, für Rückfragen oder Anfragen das Material zu anderen Zeiten abholen zu können, bitte an kontakt@stiftungkwk.berlin schreiben oder anrufen unter 030 3030 444 10 (Mo-Do 10-14 Uhr). 

Raumbüro Freie Szene Berlin c/o Kulturraum Berlin gGmBH, Brunnenstraße 189, Mitte
Montags, 10:00-13:00 Uhr nach Voranmeldung (per Mail oder telefonisch) oder an anderen Terminen nach Absprache: raeume@bfsb.info oder telefonisch über 0155 6039 2996/Lena Mehner.

Julia Dittmar (SPD)
Spitzenkandidatin der Bezirksliste Treptow-Köpenick

Was ist Ihr persönlicher Bezug zur Kultur in Berlin?

Ich bin 2000 nach Berlin gezogen – und habe die Stadt damals vor allem über ihre
Kultur kennengelernt. Vieles war improvisiert, manchmal chaotisch, aber
unglaublich spannend und vielfältig. 
Ich erinnere mich an eine Performancegruppe der Kunsthochschule Kassel, die im
Prenzlauer Berg für eine Woche einen Laden angemietet und ihn komplett mit
frittierten Pfannkuchen, also „Berlinern“ zugebaut hat. Das ist ein verrücktes
Beispiel, aber es zeigt, was Kultur in Berlin ausmacht: ausprobieren, anecken,
überraschen.
Solche Sachen waren möglich, weil es genug Freiräume gab und die auch bezahlbar waren. Die drohen heute verloren zu gehen oder sind längst verschwunden. Deshalb ist es wichtig, sie politisch besser zu schützen.

Warum ist Kultur für Berlin unverzichtbar – gesellschaftlich, demokratisch und wirtschaftlich?

Kultur erlaubt den Blick über den Tellerrand, sie schafft Begegnung und ermöglicht
demokratische Debatten. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher
Faktor.
Berlin lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Ohne Kultur
würde die Stadt nicht nur an Ausstrahlung verlieren, sondern auch an
gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Wie möchten Sie eine nachhaltige Kulturfinanzierung in Berlin sichern?

Kultur sollte verlässlicher finanziert werden. Dazu gehören mehrjährige Förderungen
ohne ständige Unsicherheiten und eine stärkere Unterstützung der freien Szene –
nicht nur der großen Häuser.
Gerade wenn Mittel knapper werden, darf Kultur nicht gegen Soziales ausgespielt
werden. Stattdessen geht es darum, politische Prioritäten insgesamt neu zu
setzen.

Wie stärken Sie Kultur als Raum für Vielfalt, Teilhabe und demokratische Debatte?

Kultur muss für alle zugänglich sein. Dafür braucht es niedrigschwellige Angebote,
mehr Sichtbarkeit für unterschiedliche Perspektiven und den Schutz der
Kunstfreiheit.
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Berlin ist Kultur ein zentraler Ort für
Austausch und Auseinandersetzung.

Was ist Ihr nächstes konkretes kulturpolitisches Vorhaben für Ihren Wahlkreis und für ganz Berlin?

Kulturpolitik ist nicht mein Schwerpunkt – aber Berlin ohne Kultur ist für mich undenkbar.
Als Neuling will ich erstmal schauen, was mir da spannendes über den Weg läuft und welche Projekte und Bedarfe es gibt. Mir wäre es wichtig, die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und vor allem Orte und Räume zu sichern oder neu zu schaffen, damit Kultur in Berlin den Platz hat, der ihr zusteht.