Verantwortlich gemäß § 55 RStV: Berliner Kulturkonferenz e.V.
Vorstand: Wibke Behrens, Janina Benduski, Franziska Stoff
c/o LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V.
Grünberger Straße 39, 10245 Berlin
E-Mail: info@kulturkonferenz.berlin

Zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten stellt die Europäische Union eine Online-Plattform (“OS-Plattform”) zur Verfügung unter der Adresse http://ec.europa.eu/consumers/odr. For settling consumer disputes out-of-court, the European Union offers a platform for online dispute resolution (“ODR platform“) at http://ec.europa.eu/consumers/odr.

Redaktion: Janina Benduski, Linda Ann Davis, Philipp Harpain, Franziska Stoff

Social Media: Christine Ruynat (bis November 2024) und Roberta di Martino (seit November 2024)

Gestaltung / Programmierung: berlin acts: kultur pr | Ruth Hundsdoerfer

Design Logo: Danke für die Verfügungstellung an die GRAFIK vom Berliner Ensemble (Design BerlinistKultur-Logo: Mara Wackenroder, Konzertdesign: Birgit Karn)

Neugestaltung Logo und Weiterentwicklung des Corporate Designs: Stefan Roigk

Technischer Support: Jürgen Scheer

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger Kontrolle übernimmt die Berliner Kulturkonferenz e.V. in Gründung für berlinistkultur.de keine Haftung für die Inhalte externer Links.

Über Berlin ist Kultur

Berlin ist Kultur wurde auf Initiative von Philipp Harpain als Landing Page initiiert und in Zusammenarbeit mit Janina Benduski, Wibke Behrens, Franziska Stoff, Ruth Hundsdoerfer ins Leben gerufen, um einen digitalen Raum für die Vernetzung von Berliner Kultureinrichtungen, Künstler*innen, Initiativen und Verbänden zu schaffen, die gegen die Kürzungen im Kulturhaushalt des Berliner Senats protestieren. Dies hat dazu beigetragen, eine Kommunikationsstruktur und Aktionsplattform zu etablieren, die durch die Berliner Kulturkonferenz (e.V. in Gründung) unterstützt und getragen wird.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die an diesem wichtigen Projekt durch ihre Beiträge und Aktionen mitwirken!

Besonders erwähnt werden sollte die Konzeption und Moderation des berlinweiten Aktionstags (16.10.24) durch Philipp Harpain, sowie die Verbreitung des Bündnisses und die Kommunikationsstruktur durch Franziska Stoff, Janina Benduski, Wibke Behrens. Ruth Hundsdoerfer hat die Website erstellt und die Pressearbeit geleitet, während Jürgen Scheer den technischen Support geleistet hat. Auch die grafische Gestaltung und Sichtbarkeit von Mara Wackenroder, Sarah Böhmer, Stefan Roigk, Linda Ann Davis, Ruth Hundsdoerfer, sowie Roberta Di Martino und die punktgenaue gelungene Organisation der Demonstration (13.11.2024) durch Hannah Walther sind hervorzuheben, ebenso wie die Betreuung der Social-Media-Kanäle durch Christine Ruynat, gefolgt von Roberta Di Martino. Das Konzert in den Berliner Festspielen am (19.11. 2024) wurde dankeswerterweise vom Berliner Ensemble und dem Zusammenschluss #Schauspiel ins Leben gerufen und organisiert. Sold Out Berlin (29.11.2024), ein Trauermarsch gegen die Kürzungen war eine Initiative des bbk berlin, berufsverband bildender künstler*innen berlin, und dem Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen.

Der Berlin ist Kultur Protest SONG entstand auf Initiative AG Protestsong der Berliner Kulturkonferenz e.V. i.Gr. Idee und Orgaunterstützung: Landesmusikrat Berlin e.V. und Berlin Music Commission | Text und Musik: Adriana Balboa, Annette Goldbeck-Löwe, Franz-Michael Deimling, Lisa Holic, Peter Elter, Roland Meyer de Voltaire, Prabhat Chhetri , Uchenna van Capelleveen | Produktion: Roland Meyer de Voltaire | Beat: Lisa Holic | Bass & add Programming: Roland Meyer de Voltaire | Gitarre: Prabath Chhetri | Chorarrangement: Franz-Michael Deimling | Mix: Markus Rust | Stimmen:, Alexandra Janzen, Caro Olbertz, June Coco, Peter Elter, Roland Meyer de Voltaire & der Chor der Staatsoper Berlin | Kamaramann und Schnitt: Benjamin Raeder

Die Aktionstage im Dezember wurden dann wieder vom Kampagnenteam verantwortet.

Die Plattform hat sich aktiv an zahlreichen Protesten und Demonstrationen beteiligt, die sich nicht nur auf den Kulturbereich beschränken, sondern auch Bildung und Soziales einbeziehen. Der Slogan „Berlin ist Kultur“, der vom Social Media Team der Berliner Philharmoniker entwickelt wurde, spiegelt die gemeinsame Überzeugung wider, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Berlin ist und Berlins Strahlkraft ausmachen.

Wir danken allen Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen und Netzwerken für ihre großzügigen Spenden und die kollegiale Unterstützung.

Das Kampagnenteam von Berlin ist Kultur:

Roberta Di Martino, Linda Ann Davis, Ruth Hundsdoerfer, Franziska Stoff, Wibke Behrens, Philipp Harpain, Janina Benduski

Julia Dittmar (SPD)
Spitzenkandidatin der Bezirksliste Treptow-Köpenick

Was ist Ihr persönlicher Bezug zur Kultur in Berlin?

Ich bin 2000 nach Berlin gezogen – und habe die Stadt damals vor allem über ihre
Kultur kennengelernt. Vieles war improvisiert, manchmal chaotisch, aber
unglaublich spannend und vielfältig. 
Ich erinnere mich an eine Performancegruppe der Kunsthochschule Kassel, die im
Prenzlauer Berg für eine Woche einen Laden angemietet und ihn komplett mit
frittierten Pfannkuchen, also „Berlinern“ zugebaut hat. Das ist ein verrücktes
Beispiel, aber es zeigt, was Kultur in Berlin ausmacht: ausprobieren, anecken,
überraschen.
Solche Sachen waren möglich, weil es genug Freiräume gab und die auch bezahlbar waren. Die drohen heute verloren zu gehen oder sind längst verschwunden. Deshalb ist es wichtig, sie politisch besser zu schützen.

Warum ist Kultur für Berlin unverzichtbar – gesellschaftlich, demokratisch und wirtschaftlich?

Kultur erlaubt den Blick über den Tellerrand, sie schafft Begegnung und ermöglicht
demokratische Debatten. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher
Faktor.
Berlin lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Ohne Kultur
würde die Stadt nicht nur an Ausstrahlung verlieren, sondern auch an
gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Wie möchten Sie eine nachhaltige Kulturfinanzierung in Berlin sichern?

Kultur sollte verlässlicher finanziert werden. Dazu gehören mehrjährige Förderungen
ohne ständige Unsicherheiten und eine stärkere Unterstützung der freien Szene –
nicht nur der großen Häuser.
Gerade wenn Mittel knapper werden, darf Kultur nicht gegen Soziales ausgespielt
werden. Stattdessen geht es darum, politische Prioritäten insgesamt neu zu
setzen.

Wie stärken Sie Kultur als Raum für Vielfalt, Teilhabe und demokratische Debatte?

Kultur muss für alle zugänglich sein. Dafür braucht es niedrigschwellige Angebote,
mehr Sichtbarkeit für unterschiedliche Perspektiven und den Schutz der
Kunstfreiheit.
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Berlin ist Kultur ein zentraler Ort für
Austausch und Auseinandersetzung.

Was ist Ihr nächstes konkretes kulturpolitisches Vorhaben für Ihren Wahlkreis und für ganz Berlin?

Kulturpolitik ist nicht mein Schwerpunkt – aber Berlin ohne Kultur ist für mich undenkbar.
Als Neuling will ich erstmal schauen, was mir da spannendes über den Weg läuft und welche Projekte und Bedarfe es gibt. Mir wäre es wichtig, die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und vor allem Orte und Räume zu sichern oder neu zu schaffen, damit Kultur in Berlin den Platz hat, der ihr zusteht.