Aufrufende

Arbeitskreis der Berliner Kinder- und Jugendtheater, Berlin Music Comission, Berliner Kulturkonferenz, Berliner Literaturkonferenz, Berliner Museumsverband, berufsverband bildender künstler*innen berlin e.V. (bbk), BFFS (Bundesverband Schauspiel e.V.), CLUBCOMISSION, Deutscher Bühnenverein Berlin, Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA), Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Berlin e.V., Ensemble Bündnis Berlin, Fachgruppe Veranstaltungswirtschaft Berlin Music Commission, Festiwelt – Netzwerk Berliner Filmfestivals, Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., IG Jazz Berlin, initiative neue musik berlin e.V., Koalition der Freien Szene Berlin, kulturhungrig (Zusammenschluss der Freundeskreise von 10 Berliner Bühnen), LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V., Landesmusikrat Berlin e.V., Netzwerk Freie Literaturszene Berlin, Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen e.V., NETZWERT – Das Netzwerk der Berliner Resilienz-Dispatcher:innen, Offensive Tanz für junges Publikum, Rat für die Künste, Szenografie-Bund e.V., Verband für sozial-kulturelle Arbeit, ver.di, Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles (VdO), VÖBB Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins, unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung e.V., Zeitgenössisches Musiktheater Berlin (ZMB), Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. (ZTB e.V.)

a compás Studio&Location, ada Studio für zeitgenössischen Tanz, artspring berlin, Atelierbüro kulturwerk/bbk berlin, A TRANS Projektraum, ATZE Musiktheater, AUGENBLICK MAL – Das Festival des Theaters für junges Publikum, Ballhaus Naunynstraße, Ballhaus Ost, Bar jeder Vernunft, berlin acts: kultur pr, Berliner Ensemble, Berliner Symphoniker, Berlin Weekly, Berlinische Galerie, B.L.O. Ateliers, Brotfabrik Bühne, Brücke-Museum, Büro für Kunst im öffentlichen Raum kulturwerk/bbk berlin, Calamite, Chamäleon Berlin, cie. toula limnaios / HALLE Tanzbühne Berlin, clubtopia, Das weite Theater, Der Meckerchor, Deutsche Oper Berlin, Deutsches Theater, DOCK ART, DTJung*, Deutsches Technikmuseum Berlin, Die Möglichkeit einer Insel, DiskoBABEL e.V., Disruption Network Lab e.V., English Theatre Berlin | International Performing Arts Center, Enttäusche-Mich Ensemble, Errant Sound e.V., FELD Theater für junges Publikum, Figurentheater Grashüpfer im Treptower Park, Freie Musikschule tRaumstation im RAW SKPZ, Georg Kolbe Museum, GRIPS Theater, Gertraudenhain Spittelmarkt, Handiclapped – Kultur Barrierefrei e.V., HAU Hebbel am Ufer, Haus für Poesie, Henrike Iglesias, Heimathafen Neukölln, Komödie am Kurfürstendamm, Komische Oper Berlin, Klang-Holz e.V., Klangwerkstatt Berlin, KLEINES THEATER, Kühlspot Social Club, Künstlerhaus Bethanien, Kulturvertretung der 3 Häuser des soziokulturellen Projektezentrums (SKPZ), LAKE Studios Berlin, LesArt – Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, Literaturhaus Berlin e.V., Initiative LUNA PARK e.V., Internationales Kulturcentrum ufaFabrik e.V., Kultur Büro Elisabeth, Maxim Gorki Theater, Neuköllner Oper, Puppentheater-Museum Berlin, RambaZamba Theater, Renaissance Theater, Richten25, Schwules Museum, Stadtmuseum Berlin, Tanzbüro Berlin, Tanzfabrik Berlin, TanzZeit/TANZKOMPLIZEN, TD Berlin, Theater an der Parkaue, Theater im Delphi, Theater Jaro, Theater o.N., Theater Morgenstern, Theater Strahl, Theater Thikwa, Theaterhaus Berlin, Topographie des Terrors, Tipi am Kanzleramt, tutti d*amore – Berliner Kollektiv für zeitgenössische Oper*ette, Sasha Waltz & Guests, Schaubude Berlin, Schaubühne, Seneca Intensiv – Bildungsprogramme für künstlerische Bewegung, Sophiensæle, Schlosspark Theater, Staatsballett Berlin, Staatsoper Berlin, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Stiftung Domäne Dahlem, Studio für unendliche Möglichkeiten GmbH, Uferstudios, Vagantenbühne, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, WerkStadt Kulturverein e.V., Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

 

Julia Dittmar (SPD)
Spitzenkandidatin der Bezirksliste Treptow-Köpenick

Was ist Ihr persönlicher Bezug zur Kultur in Berlin?

Ich bin 2000 nach Berlin gezogen – und habe die Stadt damals vor allem über ihre
Kultur kennengelernt. Vieles war improvisiert, manchmal chaotisch, aber
unglaublich spannend und vielfältig. 
Ich erinnere mich an eine Performancegruppe der Kunsthochschule Kassel, die im
Prenzlauer Berg für eine Woche einen Laden angemietet und ihn komplett mit
frittierten Pfannkuchen, also „Berlinern“ zugebaut hat. Das ist ein verrücktes
Beispiel, aber es zeigt, was Kultur in Berlin ausmacht: ausprobieren, anecken,
überraschen.
Solche Sachen waren möglich, weil es genug Freiräume gab und die auch bezahlbar waren. Die drohen heute verloren zu gehen oder sind längst verschwunden. Deshalb ist es wichtig, sie politisch besser zu schützen.

Warum ist Kultur für Berlin unverzichtbar – gesellschaftlich, demokratisch und wirtschaftlich?

Kultur erlaubt den Blick über den Tellerrand, sie schafft Begegnung und ermöglicht
demokratische Debatten. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger wirtschaftlicher
Faktor.
Berlin lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Ohne Kultur
würde die Stadt nicht nur an Ausstrahlung verlieren, sondern auch an
gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Wie möchten Sie eine nachhaltige Kulturfinanzierung in Berlin sichern?

Kultur sollte verlässlicher finanziert werden. Dazu gehören mehrjährige Förderungen
ohne ständige Unsicherheiten und eine stärkere Unterstützung der freien Szene –
nicht nur der großen Häuser.
Gerade wenn Mittel knapper werden, darf Kultur nicht gegen Soziales ausgespielt
werden. Stattdessen geht es darum, politische Prioritäten insgesamt neu zu
setzen.

Wie stärken Sie Kultur als Raum für Vielfalt, Teilhabe und demokratische Debatte?

Kultur muss für alle zugänglich sein. Dafür braucht es niedrigschwellige Angebote,
mehr Sichtbarkeit für unterschiedliche Perspektiven und den Schutz der
Kunstfreiheit.
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Berlin ist Kultur ein zentraler Ort für
Austausch und Auseinandersetzung.

Was ist Ihr nächstes konkretes kulturpolitisches Vorhaben für Ihren Wahlkreis und für ganz Berlin?

Kulturpolitik ist nicht mein Schwerpunkt – aber Berlin ohne Kultur ist für mich undenkbar.
Als Neuling will ich erstmal schauen, was mir da spannendes über den Weg läuft und welche Projekte und Bedarfe es gibt. Mir wäre es wichtig, die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern und vor allem Orte und Räume zu sichern oder neu zu schaffen, damit Kultur in Berlin den Platz hat, der ihr zusteht.